Knuspriges Multisaaten Sauerteigbrot | 100% Vollkorn
- Jolene Suckert
- 7. Jan.
- 2 Min. Lesezeit
Ein gutes Sauerteigbrot braucht Zeit und genau das macht dieses Multisaatenbrot so besonders. Die lange Fermentation sorgt für ein tiefes Aroma und eine angenehme Bekömmlichkeit, während die Saaten dem Brot einen nussigen Biss und wertvolle Nährstoffe schenken. Heraus kommt ein kräftiges, saftiges Alltagsbrot, das lange sättigt und einfach Freude macht!

Warum wir nur Sauerteig Brote essen
Sauerteigbrot unterscheidet sich deutlich von vielen Broten aus dem Supermarkt. Durch die lange, natürliche Fermentation wird es nicht nur aromatischer, sondern auch wesentlich bekömmlicher. Während der Reifezeit werden schwer verdauliche Bestandteile abgebaut. Glutenproteine werden teilweise abgebaut und die natürlichen Hefen verbrauchen einen Teil der im Teig enthaltenen Zucker, wodurch der Gesamtzuckergehalt sinkt.
Einen Sauerteig selber ansetzen?
Das ist ganz einfach möglich! Hier findest du den Beitrag wie man einen Roggensauerteig selber herstellt.
Multisaaten Sauerteigbrot
Zutaten:
550g Dinkel Vollkornmehl
65g aktiver Sauerteig (ich nutze hier einen Roggenvollkorn Sauerteig)
12g Salz ich verwende Himalaya oder Meersalz
1 EL Bio Honig
270g lauwarmes Wasser
Für die Saatenmischung:
50g ganze Leinsamen
50g Sonnenblumenkerne
50g Quinoa (ich habe den Tricolore verwendet)
300g Wasser
Zubereitung:
Alle Saaten in 300g Wasser für mindestens 2 Stunden einweichen lassen. Optional eine Nacht vorher.
Am Abend den Brotteig vorbereiten. Dafür alle Zutaten zusammen mit der Saatenmischung in eine große Schale geben und mit den Händen den Teig einige Minuten lang kneten, bis eine schöner Teigling entsteht, wie im Video zu sehen ist.
Den Teigling in eine Schüssel legen und mit einem feuchten Baumwoll oder Leinentuch abdecken, über Nacht für 10-12 Stunden bei Raumtemperatur ruhen lassen.
Am nächsten Tag den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche falten. Dafür die ‘’Teigecken’’ immer wieder in die Mitte falten. Das machen wir so lange, bis der Teig richtig stramm ist. Dann formen wir den Teig noch richtig rund, indem wir den Teig mit der rechten Hand nach vorne und mit beiden Händen vorsichtig wieder zurückziehen. Das wiederholen wir ein paar mal (siehe Video).
Den Teig in einen bemehlten Gärkorb legen und mit einem Baumwoll- oder Leinentuch abdecken. 1 Stunde bei Zimmertemperatur ruhen lassen.
Den Ofen ca. 15-20 Minuten vor Ende der Ruhezeit auf 250 Grad Ober-/Unterhitze mit Gusseisentopf vorheizen.
Nach vergangener Stunde dann den Teig auf ein Backpapier legen, ein Kreuz oder anderes Muster mit einer scharfen Klinge in den Teig ritzen und in den heißen Gusseisentopf legen.
Mit geschlossenem Deckel für 22 Minuten bei 250 Grad Ober-/Unterhitze backen. Dann den Deckel abnehmen und für weitere 15-20 Minuten (nach gewünschter Bräune) bei 200 Grad Ober-/Unterhitze fertig backen. Achtung! Jeder Ofen ist anders und daher kann es zu leichten Abweichungen der Backzeit kommen. Bitte haltet daher das Brot im Auge und passt die Backzeit nach eurem Ofen an.
Das Brot vollständig auskühlen lassen und danach erst anschneiden. Guten Appetit!
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